eiko_icon F3 - Kellerbrand mit Menschewnrettung

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Katzenelnbogen, Bahnhofstraße
Datum 31.12.2019
Alarmierungszeit 15:54 Uhr
Einsatzende 19:30 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 36 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Funkeinsatzzentrale
    Feuerwehr Katzenelnbogen
    • ELW 1
    • TLF 16/25
    • LF 8
    • MZF 2
    • KdoW
    • DLA (K) 18-12
    Feuerwehr Allendorf
    • LF 10/6
    Feuerwehr Berghausen
    • TSA
    Feuerwehr Berndroth
    • TSF-W
    Feuerwehr Bremberg
    • GW-TS
    Feuerwehr Dörsdorf
    • TSF-W
    • MZF 1
    Feuerwehr Eisighofen
    • LF 8
    Feuerwehr Ergeshausen
    • TSA
    Feuerwehr Gutenacker
    • TSF
    Feuerwehr Herold
    • LF 8
    Feuerwehr Kördorf
    • TSF-W
    Feuerwehr Reckenroth
    • TSF
    Feuerwehr Schönborn
    • TSF-W
    • MZF 1
    Polizei
      Rettungsdienst
      • RTW
      • KTW
      Wehrleitung
        Ordnungsamt
          Kreisfeuerwehrinspektor
            Verbandsbürgermeister
              Wehrleiter
                Wasserwerke
                  Feuerwehr Hahnstätten
                  • MTF
                  • MZF 2

                  Einsatzbericht

                  Zum Jahresende wurden die Feuerwehren im Bereichder VG Aar-Einrich noch einmal richtig gefordert.
                  Am Nachmittag wurde zuerst der Ausrückebereich Mitte und Nord zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Weit über Katzenelnbogen konnte die Rauchsäule gesehen werden, somit war sofort klar das es sich um einen ausgedehnten Brand handelt.
                  Schon auf der Anfahrt und nach der ersten Erkundung musste sehr schnell gehandelt werden, da noch mehrere Personen in ihren Wohnungen im Dachgeschoss eingeschlossen sind. Das Treppenhaus war komplett verraucht und somit ein durchkommen für die Bewohner lebensgefährlich. Die Personen machten sich am Fenster bemerkbar und wurden direkt über die Drehleiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
                  Gleichzeitig ging der erste Angriffstrupp unter Atemschutz ins Gebäude vor um das Feuer zu löschen. Es handelt sich um einen ausgedehnten Kellerbrand.
                  Weiterhin wurden einige Feuerwehren zur Unterstützung nachalarmiert. Nach gut einer Stunde konnte Feuer aus gemeldet werden. Alle Wohnungen wurden mehrfach nach Personen, aber auch nach evtl. Glutnestern und Brandstellen abgesucht. Die Schwierigkeit bei dem Gebäude bestand auch darin, das ein Zugang von der Bahnhofstraße sowie von der Aarstraße besteht. Somit musste der Brandschutz auch von der Aarstraße sichergestellt werden.
                  Bei dem Einsatz waren mehr als 120 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beteiligt.
                  Die Ermittlungen wurden noch an dem Abend durch die Polizei aufgenommen.
                  Die Bewohner des Hauses sind überwiegend bei Freunden und Verwandten untergekommen und für die restlichen Bewohner wurde eine Lösung durch die Verbandsgemeindeverwaltung geschaffen.
                  Nach über 2 Stunden konnten die ersten Fahrzeuge die Einsatzstelle verlassen und wieder eine Einsatzbereitschaft bei Mannschaft und Gerät herstellen.
                  Da alle Wohnungen kontrolliert werden mussten, mussten überwiegend auch die Wohnungstüren durch die Trupps unter Atemschutz aufgebrochen werden. Diese sowie auch die Haustüren wurden im Anschluss an den Einsatz durch die Feuerwehr gesichert und verschlossen und das Gebäude der Polizei übergeben.
                  Somit war der Einsatz nach über 3 Stunden beendet.