eiko_icon Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person (LKW)

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

B 274 Katzenelnbogen > Mittelfischbach
Datum 16.04.2018
Alarmierungszeit 10:27 Uhr
Einsatzende 21:00 Uhr
Einsatzdauer 10 Std. 33 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Funkeinsatzzentrale
    Feuerwehr Katzenelnbogen
    • ELW 1
    • TLF 16/25
    • RW 1
    • LF 8
    • MTW - P
    • KdoW
    Feuerwehr Dörsdorf
    • TSF-W
    • MZF 1
    Feuerwehr Mittelfischbach
    • TSF
    Feuerwehr Rettert
    • TSF-W
    Feuerwehr Schönborn
    • MZF
    Polizei
      Straßenmeisterei
        Rettungsdienst
        • NEF
        • RTW
        • KTW
        Wehrleitung
          Kreisfeuerwehrinspektor
            Untere Wasserbehörde
              Abschleppunternehmen
                Presse
                  Gefahrstoffzug Rhein-Lahn
                  • MZF
                  • GW-G1
                  Hilfeleistung

                  Einsatzbericht

                  Am Montagvormittag wurden der Ausrückebereich Mitte und West 1 zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW (eingeklemmte Person) alarmiert.

                  Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer in der Fahrerkabine eingeschlossen ist, aber nicht eingeklemmt. Mit der Säbelsäge wurde eine Rettungsöffnung geschaffen und der Fahrer konnte dann dem Rettungsdienst übergeben werden.

                  Der verunfallte LKW relativ zu Beginn des Einsatzes.

                  Nach weiterer Erkundung durch den Einsatzleiter wurden auslaufende Betriebsstoffe festgestellt. Da der LKW auf einer Weide lag, welche mit einem Abwassergraben umschlossen ist, musste schnell gehandelt werden, dass nicht noch mehr Betriebsstoffe in das Erdreich gelangen. Mit den Mitteln vor Ort in Form von Fässern und Schuttmulden wurden die ersten Flüssigkeiten aufgefangen. Zeitgleich wurde der Gefarstoffzug Rhein-Lahn alarmiert, da diese über größere Auffangbehältnisse sowie Absaugmöglichkeiten verfügen. Dazu wurde auch die untere Wasserbehörde verständigt, da schon einige Betriebsstoffe vom Erdreich aufgenommen wurden.

                   

                  Von Beginn an des Einsatzes war die Polizei vor Ort, welche die Straße großräumig absperren lies.

                  Nachdem der Gefahrstoffzug aus Lahnstein und Birlenbach-Fachingen eingetroffen war, begannen diese mit dem abpumpen der Betriebsstoffe und auch des verunreinigten Gewässers. Kameraden des Gefahrstoffzuges pumpen die Betriebsstoffe aus den Tanks. 

                  Der Abwassergraben wurde weiträumig abgesperrt in Form von Dämmen aus Sandsäcken und Rüsthölzern. Weiterhin wurde immer wieder zwischendurch das angestaute Wasser mittels Tauchpumpen abgepumt um ein Überlaufen des Dammes zu vermeiden und so wieder Wasser in den verunreinigten Bereich gespült wird.

                  Am Nachmittag traf das Abschlppunternehmen sowie auch ein Abpumpunternehmen ein, welches das Öl-, Diesel-, Kühlflüssigkeit-, Wassergemisch aus den Auffangbehältnissen abpumpte und entsorgt.

                  Die gefüllten Fässer werden durch eine Spezialfirma abgepumpt und entsorgt. Zur Unterstützung stand der Gefahrstoffzug bereit.

                  Währenddessen wurde ein örtlicher Bauunternehmer mt einem Bagger bestellt, welcher einen Graben baggern sollte um den Abwassergraben um die Einsatzstelle umzuleiten.

                  Der Bagger wurde aber auch zum Entladen des verunfallten LKW genutzt, welcher mit 11,5t Folienrollen auf Paletten beladen war.

                  Das Baggerunternehmen unterstütze beim Entladen des LKW.

                  Nachdem dies endlich geschehen war, konnte gegen Abend mt der Bergung des LKW durch das Abschleppunternehmen begonnen werden. Die Bergung zog sich ebenfalls über Stunden hin. Über diese Zeit war weiterhin die Feuerwehr und auch eine Teileinheit des Gefahrstoffzuges vor Ort um evtl. Gefahrenlagen vorzubeugen.

                   

                  Das Abschleppunternehmen während der Bergung des LKW.

                  Der geborgene LKW, welcher durch das Abschleppunternehmen gegen 21 Uhr von der Unfallstelle abgeschleppt wurde.

                  Gegen 20 Uhr konnte in die Gerätehäuser eingerückt werden, wo noch einige Reinigungs- und Aufräumarbeiten erledigt werden mussten, sodass die Feuerwehren wieder einsatzbereit sind.

                  Die Verpfelgung der Einsatzkräfte wurde den ganzen Tag durch den DRK-OV Katzenelnbogen sichergestellt.

                  Nach über 10,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

                  Gegen 23 Uhr konnte die Straße durch die Straßenmeisterei wieder für den Verkehr freigegeben werden, welche aber am nächsten Tag wieder durch Ampelverkehr eingeschränkt wurde, da der kontaminierte Boden ausgebaggert werden muss und noch weitere Schäden beseitigt werden müssen.

                   

                  sonstige Informationen

                  Einsatzbilder