Wohngebäude in Vollbrand

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden die Feuerwehren Katzenelnbogen, Allendorf und Schönborn zu einem Wohnhaus im Vollbrand alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits mehrere Meter hoch aus den Fenstern.

Da nicht direkt klar war, ob das Gebäude bewohnt ist, wurde unter Atemschutz das Gebäude soweit wie möglich abgesucht. Durch die Bauweise und den Brandfortschritt gestaltete sich dies schwierig.

Eine weitere Schwierigkeiten lag in der engen Bebauung im alten Ortskern. Das Gebäude ist von zwei Straßen aus begehbar.

Nach mehreren Stunden konnte erst Feuer unter Kontrolle gemeldet werden.

Im Laufe des Einsatz alarmierte man noch weitere Feuerwehren zur Unterstützung, vorallem mit Atemschutzgeräteträgern.

Ebenso wurde die Feuerwehr Hahnstätten mit der Drehleiter dazu alarmiert. So war eine Brandbekämpfung von beiden Seiten des Gebäude möglich.

Weiterhin wurde der Fachberater Bau des THW hinzugezogen. Nach einer Begutachtung wurde festgestellt, dass das Gebäude einsturzgefährdet ist und nicht mehr betreten werden darf. Eine Brandbekämpfung war dann nur noch von außen möglich.

Außerdem waren die Polizei, der Rettungsdienst, die SEG-Verpflegung und Bereitschaft, die Syna, das Ordnungsamt und die Bauaufsicht des Rhein-Lahn-Kreis an dem Einsatz beteiligt.

Im Verlauf entschied man sich das Dach abzunehmen. Dazu wurde Kurzerhand eine ortsansässigen Recyclingfirma mit einem entsprechenden Bagger hinzugezogen.

Nach weiteren Löscharbeiten unter anderem mit Löschschaum wurde die Einsatzstelle aufgeräumt und entsprechend abgesichert.

Der erste Einsatz war nach ziemlich genau 16 Stunden beendet.

Vielen Dank an die meldende Person, welche um diese Uhrzeit zufällig den Brand entdeckt hat. Kaum vorstellbar welches Ausmaß das Feuer bei einer späteren Alarmierung genommen hätte.

Weiterhin möchten wir uns bei den Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer für das Verständnis rund um die Einsatzstelle bedanken.

Ebenso vielen Dank an die Stadtbürgermeisterin, welche über die komplette Einsatzdauer anwesend war, im Hintergrund geholfen und organisiert hat.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Firma Aar-Einrich-Recycling für die unkomplizierte kurzfristige Unterstützung mit Bagger und Schuttcontainer.

📸 Feuerwehr Katzenelnbogen

Gefahrstoffaustritt

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen zusammen mit dem Gefahrstoffzug des Rhein-Lahn-Kreis sowie vielen weiteren Einheiten aus der VG Aar-Einrich alarmiert.

Vor Ort wurde ein Bereich mit einem zuerst unbekannten Gefahrstoff vorgefunden. Der Bereich wurde unter Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen erkundet und im weiteren Verlauf wurde der Stoff aufgenommen sowie der Bereich gereinigt. Bei dem Gefahrstoff handelte es sich um ein Flächendesinfektionsmittel, welches in der konzentrierten Form zu Reizungen und Atemwegsbeschwerden führt.

Drei Personen kamen mit den Stoff in Berührung und aufgrund von Atemwegsreizungen wurden die Personen in ein Krankenhaus verbracht.

Der Einsatz konnte nach 2 Stunden beendet werden.

Nach nur 5 Tagen ging es gleich für das neue HLF 10 und MZF 3 zum ersten Einsatz. 🚒🚒

Die Feuerwehr Katzenelnbogen möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei Gefahrensituationen egal ob Feuer, ein Unfall, eine Ölspur oder ein medizinischer Notfall immer der Notruf 1️⃣1️⃣2️⃣ zu wählen ist❗️

Aktuell ist festzustellen, dass vermehrt im Feuerwehrgerätehaus Katzenelnbogen angerufen wird um einen Notfall zu melden. Über diesen Weg geht im Ernstfall unnötig viel Zeit verloren, welche ggf über Leben und Tod entscheiden kann.

Wählen Sie immer die Notrufnummer 1️⃣1️⃣2️⃣. Dort ist Fachpersonal, welche evtl schon mit Erstmaßnahmen wie z. B. eine Wiederbelebung am Telefon anleiten können bis die Rettungskräfte vor Ort an der Einsatzstelle eintreffen.

Grundstufe

Zum zweiten Einsatz am Donnerstag wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen zusammen mit den Wehren Berndroth und Rettert am frühen Abend alarmiert.

Die Wehren wurden zum Brand des Dorfgemeinschaftshaus in Berndroth alarmiert, was sich bereits auf der Anfahrt durch eine deutliche Rauchsäule bestätigte.

Bei Eintreffen der ersten Wehren stand die linke Gebäudeseite bereit im Vollbrand und breitete sich wenige Momente später auf das komplette Gebäude aus. Das Dach stürzte in sich zusammen.

Die Brandbekämpfung erfolgte überwiegend im Außenangriff von der Drehleiter aus sowie von der Gebäuderückseite. Im Laufe des Einsatz wurde das THW als Baufachberater hinzugezogen, wie in der Woche zuvor in Kördorf bereits. Durch gezielte Entlastungsschnitte konnte die Gefahr, welche vom überwiegend durchgebrannten Dachstuhl ausging, minimiert werden.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich lange in die Nacht hinein. Abschließend wurde das Brandobjekt mit Netzmittel aus Schaummittel überdeckt, um die Glutnester zu ersticken.

Als Brandschutzmaßnahme wurde eine Nachtwache gestellt, welche evtl aufflammende Glutnester direkt ablöschen konnte.

Im Verlauf des Einsatz wurden noch einige Kräfte wie die Feuerwehr Allendorf, Dörsdorf und Eisighofen, das DRK, die SEG- V zur Verpflegung der Gerätewagen Atemschutz und viele weitere Kräfte und Einheiten zur Unterstützung nachalarmiert.

Der Einsatz war für die Feuerwehr Katzenelnbogen nach 8 Stunden beendet.

Die Einsatzstelle konnte nach 12 Stunden an die Polizei für weitere Ermittlungen übergeben werden.

Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Am späten Donnerstagnachmittag wurden die Feuerwehren Kördorf, Herold und Katzenelnbogen zu einem Wohnungsbrand alarmiert.

Schon auf der Anfahrt konnte der Brand auf Sicht bestätigt werden. Somit wurden die Einheiten Allendorf, Schönborn und Gutenacker nachalarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das erste Gebäude bereits im Erdgeschoss im Vollbrand und das Feuer breitete sich rasant bis ins Dachgeschoss weiter aus und griff auf den Dachstuhl über. Mit sogenannten Riegelstellungen wurde versucht die Nachbargebäude zu schützen, aber durch die massive Brandausbreitung konnte ein Übergreifen auf das direkt angebaute Haus nicht vermieden werden. Die Scheune mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach konnte durch die weitere Riegelstellung geschützt werden.

Leider kam für einen Bewohner des ersten Gebäude jede Hilfe zu spät; er konnte nur noch Tod geborgen werden.

An dieser Stelle ein herzliches Beileid und viel Kraft den Angehörigen.

Im Laufe des Einsatz wurde mit mehreren Strahlrohren und dem Einsatz des Wenderohr der Drehleiter der Brand bekämpft.

Weiterhin wurde das THW Limburg und Lahnstein als Fachberatung Bau hinzugezogen; das Gebäude war einsturzgefährdet.

Da immer wieder Flammen und Glutnester aufloderten verblieb die Drehleiter bis zum nächsten Morgen zusammen mit der Einheit Kördorf an der Einsatzstelle.

Die anderen Einheiten wurden mehr und mehr aus dem Einsatz entlassen.

So konnte bei der Feuerwehr Katzenelnbogen zuerst nach 7 Stunden das TSF-W die Einsatzstelle verlassen. Weitere 3 Stunden später das TLF und der ELW und am nächsten Morgen nach 18 Stunden Einsatzzeit kehrte die Drehleiter zurück ins Gerätehaus.

Selbstverständlich war nach der jeweiligen Rückkehr der Fahrzeuge noch eine Grobreinigung sowie das Aufrüsten der Fahrzeuge mit Schlauchmaterial, neuen Atemschutzgeräten und weiteren Material in der Nacht notwendig.

Der Einsatz konnte nach über 19 Stunden beendet werden.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Nachbarn der umliegenden Häuser für Kaffee & Tee sowie Nervennahrung. ?

Weiterhin ein ganz großes Dankeschön an den Spender der herzhaften Verpflegung mit Essen und Getränke für alle Einsatzkräfte.

An dem Einsatz waren zwischenzeitlich über 150 Personen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, VG-Wasserwerke, Syna, Bürgermeister und vielen weiteren Personen beteiligt.

Waldbrand

Am Sonntag wurden die Feuerwehr Katzenelnbogen, Dörsdorf und Reckenroth zu einem Waldbrand alarmiert.

Vor Ort brannte eine Böschung von ca 80 qm, welche abgelöscht wurde.

Der Einsatz war nach 1 Stunde abgearbeitet.

Flächenbrand, groß

Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehr Katzenelnbogen, Allendorf, Berghausen und Dörsdorf zu einem Flächenbrand am Ortsrand von Berghausen alarmiert.

Weiterhin wurde die Feuerwehr Hahnstätten mit einem wasserführenden Fahrzeug nachalarmiert.

Ein abgeerntetes Getreidefeld war in Brand geraten.

Dieses mal gestaltete sich die Brandbekämpfung etwas schwierig, da der Wind das Feuer mehrfach auffachte und so das Feuer in verschiedenen Richtungen weiter gelaufen ist.

Mehrere Landwirte mit Traktor und Wasserfässern sowie Bodenbearbeitungsgerät unterstützten bei der Brandbekämpfung.

Aufgrund der warmen Temperaturen wurde Marscherleichterung befohlen.

Der einsetzende Regen war zwar eine Abkühlung, halt aber leider nicht bei der Brandbekämpfung.

Der Einsatz war nach gut 2,5 Stunde abgearbeitet.

An dieser Stelle wieder ein großes Dankeschön an die Landwirte für die Unterstützung auch bei diesem Einsatz.

Flächenbrand, groß

Am Mittwochnachmittag wurden die Feuerwehr Katzenelnbogen, Biebrich und Schönborn zu einem Flächenbrand im Außenbereich von Biebrich alarmiert.

Auf der Anfahrt bestätige sich die Lage, so das mehrere Einheiten mit wasserführenden Fahrzeugen nachalarmiert wurden.

Auf einer Fläche von ca 2000 Quadratmeter war ein abgeerntetes Getreidefeld in Brand geraten. Weiterhin brannten zusätzlich noch mehrere Quaderstrohballen am Feldrand, welche großzügig abgelöscht wurden.

Mehrere Landwirte mit Traktor und Wasserfass sowie Grubbern unterstützten bei der Brandbekämpfung.

Aufgrund der warmen Temperaturen wurde Marscherleichterung befohlen.

Der Einsatz war nach gut 2 Stunden abgearbeitet.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Landwirte für die Unterstützung bei den Einsätzen.

Flächenbrand, groß

Am Dienstagmittag folgte der nächste Einsatz.

Die Feuerwehr Katzenelnbogen, Berndroth und Rettert wurden zu einem Flächenbrand im Außenbereich von Rettert alarmiert.

Mehrere teils abgeerntete Getreidefelder, aber auch Wiesen und erntereife Getreidefelder standen in Flammen. Überwiegen mit dem Pump & Roll-System wurden die Flächen abgelöscht. Dabei kann während der Fahrt mit dem Löschfahrzeug in Schrittgeschwindigkeit Löschwasser abgegeben und das Feuer gelöscht werden.

Mehrere Landwirte mit Traktor und Wasserfässern sowie Grubbern unterstützten bei der Brandbekämpfung.

Weitere Unterstützung erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Laufenselden

Aufgrund der warmen Temperaturen wurde Marscherleichterung befohlen.

Der Einsatz war nach gut 1,5 Stunden abgearbeitet.

An dieser Stelle wieder ein großes Dankeschön an die Landwirte für die Unterstützung bei solchen Einsätzen.

Flächenbrand, groß

Am Dienstagvormittag wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen und Reckenroth zur Unterstützung bei einem Flächenbrand alarmiert.

Zwischen Reckenroth und Michelbach war eine Böschung in Brand geraten. Hier entschied sich der Einsatzleiter der hessischen Seite auf die Unterstützung zurück zu greifen. Somit stellten die Feuerwehren Katzenelnbogen und Reckenroth den Brandschutz im oberen Bereich der Böschung sicher.

Der Einsatz konnte nach 1,5 Stunden beendet werden.

Absicherung

Am Sonntag wurden die Feuerwehren Allendorf, Berndroth, Rettert und Katzenelnbogen zu einem Einsatz zur Unterstützung als Amtshilfe der Polizei alarmiert.

Der Einsatz konnte nach über 4,5 Stunden beendet werden.

Letze Einsätze

  • Brandmeldeanlage
    8. April 2024 | 04:38
    Einsatzort: Katzenelnbogen, Aarstraße
  • Brandmeldeanlage
    8. April 2024 | 03:50
    Einsatzort: Katzenelnbogen, Aarstraße
  • Türöffnung
    3. April 2024 | 07:46
    Einsatzort: Katzenelnbogen, Gartenstraße