ausgelöste Brandmeldeanlage

Kurz nach der Alarmierung zu einem Einsatz (19/2021), erfolgte eine weitere Alarmierung für den Ausrückebereich 1 ebenfalls zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage.

Vor Ort wurde das Gelände erkundet, es konnte aber kein Grund der Auslösung festgestellt werden.

Die Anlage wurde dem Eigentümer übergeben und somit war der Einsatz erledigt.

ausgelöste Brandmeldeanlage

einem Seniorenheim alarmiert.

Vor Ort wurde der Bereich um den ausgelösten Melder erkundet. Es war kein Eingreifen der Feuerwehr notwendig. Die Anlage wurde zurückgesetzt, dem Eigentümer übergeben und somit war der Einsatz erledigt.

Kurz nach der ersten Alarmierung erfolgte eine weitere Alarmierung für den Ausrückebereich 1 -> Einsatz 20/2021

Gebäudebrand

Während des Einsatz in Rettert wurde die Feuerwehr Berndroth und Katzenelnbogen zu einem Zimmerbrand nach Berndroth alarmiert.

Beim Eintreffen des LF 8 der Feuerwehr Katzenelnbogen brannte ein Möbelstück, welches aber schnell mit einem Wasserlöscher abgelöscht werden konnte.

Der Elw machte sich auf den Weg von dem Einsatz in Rettert nach Berndroth um dort die Einsatzleitung zu übernehmen. Die Feuerwehr Berndroth kam ebenfalls dazu.

Der Einsatz in Berndroth nach gut 30 Minuten beendet.

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Gerade bei diesem Einsatz wird noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass immer die Notrufnummer 1️⃣1️⃣2️⃣ zu wählen ist❗

Heute Mittag war es durch den laufenden Einsatz Zufall dass das Feuerwehrgerätehaus in Katzenelnbogen telefonisch erreichbar war, aber dies ist nicht die Regel.

Die Notrufnummer 1️⃣1️⃣2️⃣ ist 24/7 an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Scheuen Sie sich nicht dort anzurufen, auch wenn kurz zuvor die Sirene in Ihrem Ort zu hören war! Nur über einen Notruf kann eine adäquate Hilfe geleistet werden!

Fahrzeugbrand groß

Am Donnerstagmittag wurde die Feuerwehr Rettert, Berndroth und Katzenelnbogen zu einem brennenden Traktor nach Rettert alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Rettert brannte das Fahrzeug im Vollbrand, welches aber schnell abgelöscht werden konnte.

Da der Traktor sehr weit vom Ortsbereich entfernt war, dauerte die Anfahrt entsprechend lange, gerade für die Feuerwehr Katzenelnbogen. Während der Einsatz noch lief, kam ein weiterer Einsatz in Berndroth dazu. (Bericht zu Einsatz 18/2021)

Somit übernahm der Wehrleiter die Einsatzleitung in Rettert und der Elw machte sich auf den Weg nach Berndroth. Das Tanklöschfahrzeug Katzenelnbogen blieb an der Einsatzstelle für weitere Nachlöscharbeiten.

Der Einsatz in Rettert war nach einer guten Stunde beendet.

Tierrettung

Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Schönborn zu einer Tierrettung – Pferd in Bach alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein auf der Seite liegendes Pferd in einem Bachlauf vorgefunden.

Umgehend wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen nachalarmiert. Mittels Feuerwehrschläuchen wurde das Tier händisch aus seiner Notlage gerettet und dem anwesenden Tierarzt übergeben. Der Tierarzt konnte das Pferd nur noch von seinem Leiden erlösen.

Der Einsatz war nach gut 1,5 Stunden beendet.

VU Person eingeklemmt

Am Samstagmorgen wurden die Einheit Katzenelnbogen zusammen mit den Einheiten Bremberg und Kördorf zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Vor Ort ist schon am gestrigen Abend ein Traktorfahrer mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und ca 7-8 m eine Böschung heruntergestürzt. Da der Fahrer heute morgen nicht zu Hause war, wurde er von seinen Angehörigen gesucht und in dieser Lage vorgefunden.

Er wurde mittels Schleifkorbtrage gerettet und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Der Einsatz war nach gut 1,5 Stunden beendet.

auslaufende Betriebsstoffe >50 Liter LKW

Am Freitagvormittag wurden die Einheit Katzenelnbogen zusammen mit dem Gefahrstoffzug des Rhein-Lahn-Kreis zu auslaufenden Betriebsstoffen nach Roth alarmiert. Vor Ort hatte ein Heizöl-Lkw beim betanken Schaden genommen und ca 100-150 Liter Heizöl verloren. Die Fläche wurde großzügig mit Ölbindemittel abgestreut und gesichert.

Die Einsatzstelle wurde dem Ordnungsamt und der unteren Wasserbehörde übergeben, welche weitere Maßnahmen eingeleitet hat.

Der Einsatz war nach gut 2,5 Stunden beendet.

Unterstützung

In den frühen Morgenstunden des vergangene Sonntag rückten wieder Kameradinnen und Kameraden zusammen mit anderen Einheiten aus dem Bereich der VG Aar-Einrich und der VG Diez zur Unterstützung nach Bad Neuenahr-Ahrweiler aus. Bis Dienstagabend noch in Tag- und Nachtschichten zu jeweils 12 Stunden mit An- und Abfahrt von jeweils noch mal 2 Stunden. Ab Mittwoch waren nur noch die Tagschichten unterwegs bis am Samstagabend gegen 22:30 Uhr das letzte Fahrzeug in der Heimat ankam.

Weitere Informationen und Bilder zu dem Einsatz bitte dem Bericht unter Aktuelles entnehmen.

In den nächsten Tagen gilt es die Fahrzeuge und Geräte zu reinigen und wieder Einsatzfähig zu melden.

Leider hat ein Fahrzeug am Samstag einen Schaden erlitten und musste abgeschleppt werden. Dies ist sehr ärgerlich, aber bei so einem großen Einsatz fast nicht vermeidbar, dass auch ein Geräte oder Fahrzeug einmal einen defekt erleiden.

Unterstützung

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um kurz nach Mitternacht kam auch die Alarmierung für die Feuerwehr Katzenelnbogen zur Unterstützung ins Katastrophengebiet nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Es wurde ein Tanklöschfahrzeug mit kompletter Besatzung angefordert.

Nach kurzer interner Absprache wurde sich entschieden das Löschfahrzeug der Einheit Allendorf in den Einsatz zu entsenden. Es wurde eine Gruppe aus Kameradinnen und Kameraden der Einheiten Katzenelnbogen und Allendorf zusammen gestellt, etwas Verpflegung und persönliche Dinge eingepackt um dann um 01:30 Uhr zuerst zur Berufsfeuerwehr Koblenz zu starten.

Dort angekommen wurde im Verband mit mehren Fahrzeugen aus dem Rhein-Lahn-Kreis und Koblenz sich auf den Weg nach Grafschaft gemacht.

Ziel war der Bereitstellungsraum auf dem Gelände der Firma Haribo. Dort gegen 05:00 Uhr angekommen wurde sich bei den Kameraden des DRK Ortsverein Katzenelnbogen e.Vverpflegt um dann auf einen Einsatzauftrag zu warten.

Am frühen Morgen gegen 06:30 Uhr ging es dann los. Mit Einheiten aus dem Bereich Montabaur/Neuwied sollte ein Einsatzbereich erkundet werden, der bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkundet war und niemand wusste was dort zu erwarten ist.

Dort wurden Keller kontrolliert, Personen in großer Not versorgt und von der Einheit Katzenelnbogen die Verkehrsregelung übernommen. Im gesamten Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler sind alle Brücken über die Ahr zerstört, dementsprechend gab es zwischen den Stadtteilen Neuenahr und Ahrweiler nur eine Umleitung von ca. 50 km Umweg für eine reguläre Strecke von 1 km. Dementsprechend war das Verkehrsaufkommen zur Zufahrt zu einem dortigen Krankenhaus.

Um die Mittagszeit nahm der KFI des Rhein-Lahn-Kreis Kontakt zur Einheit Katzenelnbogen auf und unterstellte diese der eigenen Kreisbereitschaft.

Somit zum 2. mal wieder die 50 km Umleitung zurück in den Bereitstellungsraum zur Fa. Haribo.

Dort wieder etwas gestärkt wurde auf den nächsten Einsatzauftrag gewartet. Währenddessen machte sich in der Heimat die Ablösung auf den Weg.

Gegen 16 Uhr erfolgte der nächste Einsatzauftrag zusammen mit Einheiten aus Grafschaft und Rengsdorf. Nach langer Wartezeit ging es jetzt wieder in ein Gebiet welches bis dato auch noch nicht erkundet war und auch hier war nicht klar was zu erwarten ist. Dieser Bereich war in der Nähe der Fußgängerzone, nahe der Ahr. Es wurde eine Klinik kontrolliert und dort bei eine Tragehilfe einer bettlägerische Person für den Rettungsdienst unterstützt. In der Zwischenzeit ist die Ablösung eingetroffen und die Übergabe erfolgte am Feuerwehrgerätehaus Bad Neuenahr, wo auch gleich der nächste Einsatzauftrag gegeben wurde.

Die erste Gruppe machte sich gegen 19:30 Uhr auf den Heimweg und konnte nach der Herstellung der persönlichen Einsatzfähigkeit den Einsatz für sich nach 22 Stunden gegen 22 Uhr beenden.

Die zweite Gruppe kam in den frühen Morgenstunden des Freitag wieder nach Hause.

Alles in allem ist zu sagen, dass es unvorstellbar ist, was dort vor Ort los ist. Dies können auch die Bilder in keinster Weise wiedergeben. Trotzdem konnte viel Dankbarkeit festgestellt werden. Egal ob in dankenden Worten oder anhand von Essens- und Getränkespenden von Bürgern, Nachbarn oder Autofahrern welche vorbei gekommen sind und ihr eigentliches Ziel durch Straßensperrungen nicht erreichen konnten. Vielen Dank.

Die Feuerwehren Katzenelnbogen und Allendorf und auch die anderen Kameraden der Ablösung haben gerne geholfen und gerne noch mehr unterstützt. Da die Lage vor Ort aber mehr als katastrophal ist, ist dies eine sehr langsame und mühevolle Aufgabe.

Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Katzenelnbogen und alle anderen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Aar-Einrich wünschen allen Kameradinnen und Kameraden welche aktuell vor Ort sind oder die nächsten Tage noch helfen: Passt auf euch auf und kommt alle wieder gesund nach Hause! ???

Weiterhin wünschen wir allen Menschen die innerhalb kurzer Zeit alles verloren haben, alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit. ???

Auch noch ein großes Dankeschön an alle Kameradinnen und Kameraden mit welchen wir zusammen arbeiten durften, an alle die zur Verpflegung mehrerer tausend Einsatzkräfte beteiligt waren, an alle Firmen welche einfach so, von sich aus Unterstützung angeboten haben oder einfach gemacht haben, alle die zusammen gearbeitet haben und dies in den nächsten Tagen noch tun werden, einfach DANKE.

Es ist ein gutes Gefühl geholfen zu haben, mit Menschen zusammen zu arbeiten, die man bis wenigen Minuten vorher noch nicht gekannt hat und es einfach so funktioniert.

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Allgemeiner Hinweis zu Spenden:

Aus der Sicht der Feuerwehr Katzenelnbogen sind unkoordinierte Sachspenden derzeit nicht zielführend. Es ist empfehlenswerter eher durch Geldspenden zu helfen. Viele Hilfsorganisationen, die VG Aar-Einrich und andere haben bereits in den sozialen Medien Spendenaufrufe gestartet. Bitte dorthin wenden.

Wahrscheinlich werden viele Spenden auch erst in den nächsten Wochen wirklich gebraucht werden. Aktuell herrscht vor Ort noch ein solches Chaos das niemand sagen kann was er benötigt oder wohin damit.

Materialtransport/ Unterstützung

Am Dienstabend, während des Achtelfinalspiel Deutschland – England, kam durch die Freiw. Feuerwehr Lahnstein / Rhein eine Alarmierung zur Unterstützung zu einem Materialtransport von Sandsäcken.

Die Stadt Lahnstein wurde nun zwei Tage hintereinander von schweren Unwetter heimgesucht und war mit Material und Personal kurzzeitig etwas im Engpass und forderte Unterstützung an.

So machte sich das MZF 2 und das MZF der Freiwillige Feuerwehr Hahnstätten mit 400 fertigen Sandsäcken auf den Weg nach Lahnstein. Ein Teil der Sandsäcke wurde im Stadtgebiet verteilt und gleich im Anschluss der Bestand an der Sandsackfüllmaschine durch das THW OV Lahnstein wieder aufgefüllt und so konnte sich wieder auf den Heimweg gemacht werden.

Nachdem dort die Paletten mit den Sandsäcken wieder verstaut waren, war der Einsatz nach über 4 Stunden beendet.

Letze Einsätze

  • umgestürzte Bäume
    21. Dezember 2023 | 22:11
    Einsatzort: Schönborn, L 318
  • Türöffnung
    16. Dezember 2023 | 12:20
    Einsatzort: Katzenelnbogen, Friedensstraße
  • Ölspur
    15. Dezember 2023 | 11:40
    Einsatzort: Allendorf, Taunusstraße